Herzlich willkommen!

Kinder beim Großwerden begleiten, Eltern im Alltag entlasten, Älteren Geborgenheit geben, Menschen Perspektiven aufzeigen, unsere Gesellschaft ein wenig gerechter machen: Das will die AWO Ludwigsburg.

Foto (v.l.n.r.):  Ehepaar Gerstenlauer, Frau Britta Schaaf (Hausleitung Pflegezentrum) und Frau Margit Liepins (Vorstand AWO Ludwigsburg)

Gemeinsam Feiern – „Freude“ teilen!

Dank zahlreicher Geburtstagsgäste konnte Herr Albert Gerstenlauer, anlässlich seines 70. Geburtstages,  eine sehr großzügige Spende an das AWO Pflegezentrum Hans-Klenk-Haus übergeben. 

Als Gründungsmitglied des Fördervereins Hans-Klenk-Haus ist der ehemalige CDU-Stadtrat dem Pflegezentrum sehr verbunden. Mit dieser „Geburtstags-Spende“ von 1500 € konnte der Gartenteich grundlegend saniert werden: So hat der Teich nun rundum eine Einfassung aus kleinen und großen Kieselsteinen und die vergrößerte Tiefwasserzone bietet nun deutlich mehr Lebensraum für die vielen Zierfische. Zudem beleben die neuen Wasserspiele das Ambiente.  

Für die Bewohner/-innen des AWO Pflegezentrum bietet der Gartenteich in der herrlichen Gartenanlage des Hans-Klenk-Haus, vor allem im Sommer zahlreiche lauschige und kühle Sitzgelegenheiten in ruhiger und liebevoll gestalteter Atmosphäre. Auch der neue Pavillon am Gartenteich soll künftig mit Gästen und im Rahmen der Einzelbetreuung der Bewohner/-innen regelmäßig genutzt werden. 

Bildungspaket – hohe Hürden schließen zu viele aus

Berlin, 23. Juni 2016. Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorgelegte Endbericht zur Evaluation des Bildungspaketes zeigt vor allem eines, die Leistung kommt nur dann an, wenn sie für den Leistungsberechtigten einfach zu beantragen ist.
Die AWO kritisiert schon lange den viel zu hohen Bürokratieaufwand: „Das Bildungs- und Teilhabepaket muss geändert werden. Die hohen Anspruchsvoraussetzungen und der enorme bürokratische Aufwand schließen zu viele Antragsberechtigte aus“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. So müssen u.a. die Leistungen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
Insgesamt ergibt der Endbericht der Gesamtevaluation ein vielschichtiges Bild. Es zeigt sich, dass rechtliche Rahmenbedingungen, lokale Entwicklungspfade, das Aufgabenverständnis und die Organisationsmaximen der Sozialverwaltung auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichem Gewicht zur kommunalen Umsetzungspraxis beitragen.
Die AWO fordert zum einen die Einführung eines bundesweiten Globalantrages, da dies den Verwaltungsaufwand erheblich senken und zu einer einfacheren und damit höheren Gewährleistung von Bildungs- und Teilhabeleistungen führen würde sowie die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf auch für Leistungsberechtigte von Kinderzuschlag und Wohngeld ohne einen gesonderten Antrag stellen zu müssen. Darüber hinaus fordert die AWO eine höhere Unterstützung für das Schulbedarfspaket als auch eine Lockerung der Stichtagsregelung in Bezug auf die Unterstützung mit Schulbedarf von Flüchtlingskindern und eine Übernahme der Fahrtkosten.