Kulinarische Zeitreise in die 1960er-Jahre

Gemeinsam mit unseren Bewohner*innen sind wir kulinarisch in die Zeit gereist, als eine Maß Bier auf dem Oktoberfest noch 1,90 Mark kostete. 

Die Küche der 1960er-Jahre war ähnlich wie im Jahrzehnt davor, allerdings wurde sie durch den steigenden Lebensstandard extravaganter. Während in den 50ern noch sehr deftig gekocht wurde, durfte es in den 60ern durchaus etwas Besonderer sein. 

Ein Paradebeispiel war die Ochsenschwanzsuppe, die in keinem Restaurant, das etwas auf sich hielt, fehlen durfte. Enten und Gänse wurden ein beliebter Sonntagsbraten und waren in Kombination mit Kartoffelklößen und Rotkraut bald in ganz Deutschland nicht mehr wegzudenken. Einen richtigen Boom erlebten Blätterteigpastetchen mit Ragout fin. In den 1960ern wurde das weiße Ragout meist noch aus Kalbfleisch zubereitet, später setzte sich die Variante mit Geflügel durch.

Nicht fehlen durfte auf unserer kulinarischen Zeitreise der berühmte Waldorfsalat. Ende des 19. Jahrhunderts im legendären Hotel Waldorf Astoria in New York erfunden, eroberte der Salat aus Sellerie, Äpfeln und Mayonnaise in den 60er Jahren die Herzen der Feinschmecker in Deutschland. 

Ebenfalls typisch für die Zeit war Pfirsich Melba, ein Mix aus Pfirsichen, Eis und säuerlicher Himbeersauce. Das Dessert wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Londoner Savoy-Hotel kreiert und in den 60er-Jahren auf der ganzen Welt äußerst beliebt.

 

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