200 Tage ohne Geld durch Großbritannien

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Geht nicht denken Sie? Florian Baßfeld beweist das Gegenteil.

Bei einem Vortrag für AWO Mitarbeiter*innen, Mitglieder und Freunde erzählt er von seinen Erlebnissen auf der Reise.„Ich fragte mich, was ich machen würde, wenn ich viel Geld hatte, die Antwort war Reisen“ erzählte er auf die Frage, wie er auf die Idee kam mit dem Fahrrad loszuziehen. Die zweite Frage, die er sich vorab stelle war: „Wovor habe ich am meisten Angst?“. Die Antwort auf diese Frage wusste er auch sofort: „Kein Geld zu haben“. So stellt er sich seiner größten Angst und verwirklichte seinen Traum.

Gestartet ist er in Remseck am Neckar, 2600 Kilometer entfernt von seinem Reiseziel: Inverness in Schottland. Sein Fahrrad vom Discounter hatte bereits von seiner ersten Reise, einer Tour durch Deutschland einige Kilometer abgefahren. Richtung Heilbronn, wo ihn Freunde erwarteten machte er sich auf den Weg. Dann ging es weiter über Luxemburg und Belgien bis zu Fähre nach England. Über Irland landete er schließlich tatsächlich in Schottland. Immer dabei: sein Husky „Rocky“.

Auf der Reise begegnete er vielen Menschen, die ihn unterstützen und Mut zusprachen. Vorbeifahrende Motorradfahrer gaben ihm spontan Geld, womit er sich eine Fahrradreparatur finanzieren konnte, andere Radfahrer luden ihn spontan zum Essen ein und der Leiter einer Firma verschaffte ihm einen Schlafplatz. Dennoch musste Florian Baßfeld auch einige Entbehrungen und Hindernisse überwinden. Technische Probleme mit dem Fahrrad, gesundheitliche Schwierigkeiten und der normale Verschleiß der Ausrüstung hielten ihn immer wieder auf. Trotzdem schaffte er es seine Reise zu beenden und ist am Ende dankbar, dass er diese Erfahrungen machen konnte. Seinen gut bezahlten Job als Ingenieur vermisst er keinen Tag.

Die nächste Reise ist bereits geplant. Über seine Erlebnisse schrieb er zahlreiche Bücher.