Herzlich willkommen!

Kinder beim Großwerden begleiten, Eltern im Alltag entlasten, Älteren Geborgenheit geben, Menschen Perspektiven aufzeigen, unsere Gesellschaft ein wenig gerechter machen: Das will die AWO Ludwigsburg.

Politisches Frauenfrühstück am internationalen Frauentag

Der Frauentag wird weltweit am 08.03. gefeiert - auch wenn die Zielsetzung des Frauenwahlrechts bereits 1918 in Deutschland erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland, noch in der Welt Realität.

Die AWO hat seit jeher einen besonderen Fokus auf die Gleichberechtigung und fordert dies auch aktiv ein. "Um tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen", so Wolfgang Stadler (AWO Bundervorsitzender), "brauchen wir eine gleichstellungsorientierte Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit". Dazu muss diese grundsätzlich aufgewertet und Männer stärker an ihr beteiligt werden.

Dieses Jahr stehen alle Veranstaltungen in Ludwigsburg, die rund um den internationalen Frauentag stattfinden unter dem Motto "Mitgedacht reicht nicht!"
So möchte die AWO Ludwigsburg beim diesjährigen politischen Frauenfrühstück am 08.03.2018 ab 09:00 Uhr dazu einladen "Chancengleichheit" in Ludwigsburg mit Kommunalpolitikerinnen neu zu denken und im Gespräch Einblicke in unterschiedliche politische Sichtweisen zu gewinnen.  
Um ein Anmeldung unter aktion@awo-ludwigburg.de oder Telefon 07141-2859-45 bis zum 01.03.2018 wird gebeten. 

AWO fordert stärkeren Kampf gegen soziale Ungleichheit.

Berlin. Der AWO Bundesverband legt nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD eine fachliche Stellungnahme vor. Darin finden einige Aspekte durchaus eine positiv Bewertung, gleichwohl auch noch Nachholbedarf identifiziert wurde. 
„In einem Land mit derart viel Kapital und Reichtum darf es keine Armut, keine Benachteiligungen und keine Ausgrenzung geben. Wir begrüßen deshalb, dass es sich die Koalitionäre zum Ziel gesetzt haben, den Wohlstand bei allen Menschen ankommen zu lassen.

Oberstes Ziel der neuen Bundesregierung muss der Kampf gegen die soziale Ungleichheit und Armut sein“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Erforderlich dafür sei, so Stadler, ein weiterer Ausbau des Sozialstaates, insbesondere realitätsgerechte Grundsicherungs- und Sozialhilfeleistungen, sowie ausreichender und bezahlbarer Wohnraum und eine gerechte und transparente Förderung der Familien. 
Trotz der erfolgreichen deutschen Wirtschaft sind gesellschaftliche Entwicklungen auszumachen, wie etwa der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die Digitalisierung, die zahlreiche, neue Verteilungsfragen aufwerfen.  

>>> zur Stellungnahme