Kinder aus Pattonville zaubern strahlende Kinderaugen in der Ukraine, Moldawien, Rumänien und Bulgarien mit ihrer Teilnahme am diesjährigen Weihnachtspäckchenkonvoi.
So übergaben für den diesjährigen Weihnachtspäckchenkonvoi zahlreiche Kinder aus dem AWO Kinderhaus Onkel Toms Hütte und der KiTa Süd insgesamt 25 Weihnachtspäckchen an Herrn Kreuzer von RoundTable82.



Päckchen packen leicht gemacht: Die Idee am Weihnachtspäckchenkonvoi ist, dass sich Kinder aus unserer Wohlstandsgesellschaft aktiv und bewusst an dem Geschenkpäckchen für bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Regionen in Osteuropa beteiligen. Dafür schenken sie einem Kind in benachteiligten Regionen ein gut erhaltenes, funktionsfähiges Spielzeug von sich und füllen dann gemeinsam mit Ihren Familien das Päckchen mit Mal-und Schreibutensilien, (Brett-) Spielen, Hygieneartikeln oder Süßigkeiten auf.

Der Weihnachtspäckchenkonvoi ist eine Aktion der Stiftung Round Table Deutschland (Round Table und Ladies' Circle Deutschland) und bringt seit 2001 jedes Jahr im Dezember bis zu 80.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien, Moldawien die Ukraine, sowie seit 2015 auch nach Bulgarien. Oftmals sind es für die meisten Kinder in den Waisen- und Krankenhäusern, Behinderten-einrichtungen, Schulen und Kindergärten das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie erhalten.
Der Weihnachtspäckchenkonvoi steht für eine gemeinsame Hilfe, bedürftige Kinder zu unterstützen und ihnen eine Freude zu machen.

Am bundesweiten Vorlesetag besuchten Jessica Dietz und Cathrin Schubert, Azubis der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr, gemeinsam mit den Kindern aus dem AWO Kinderhaus Onkel Toms Hütte am vergangenen Freitag auch die örtliche Bücherei in Pattonville und leisteten mit Ihrer Vorleseaktion im Kinderhaus einen bedeutenden Beitrag für die Chancengleichheit und die Ausbildungsfähigkeit der Kinder.



Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und wurde vor 12 Jahren ins Leben gerufen. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Aktionstag mittlerweile über 133.000 Vorleser/-innen. Gemeinsam lesen sie über zwei Millionen kleinen und großen Zuhörern vor und verschenken Geschichten. 
An diesem Tag geht darum, dass Menschen, die Spaß am Vorlesen haben, andere daran teilhaben lassen und die Lust am Lesen weitertragen.
In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder von ihren Eltern zu selten oder nie vorgelesen.  Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Dafür ist es aber notwendig, Kinder schon früh ans Lesen heranzuführen. 

Das Institut Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen untersucht jährlich zum Vorlesetag, wie sich Vorlesen tatsächlich auf Kinder auswirkt: So verfügen Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, über einen größeren Wortschatz, haben im Schnitt bessere Noten und haben mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

Die diesjährige Mitgliederversammlung der AWO Ludwigsburg fand in der Cafeteria des AWO Pflegezentrum Hans-Klenk-Haus statt.

Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Herrn Helmut Wallmersperger wurde Frau Rosemarie Fohry für Ihre 40-jährige AWO-Mitgliedschaft geehrt. 

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde der Film "Wie AWO Frauen die Gesellschaft verändert haben" von Frau Margit Liepins, stellvertretende Vorsitzende, anmoderiert. Bei der anschließenden Diskussion lag der Fokus auf der Rolle der Frau in unserer heutigen Gesellschaft.

Abschließend stellte Herr Dominic Stemle, AWO Mitglied und stellv. Vorsitzender AWO KV Ludwigsburg, mögliche Initiativen und Ideen im Bereich der Jugendhilfe für den AWO Ortsverein Ludwigsburg vor.

Das neue, barrierefreie Scala, der traditionsreichste und lebendige Spielort in Ludwigsburg, präsentierte an diesem Tag unterschiedlichste Highlights unter der Überschrift Inklusion werden.
Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung.
In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein, es geht um die Wertschätzung und Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Bunte Kulturangebote (Theater, Tanz, Film, Musik, Vorträge) spiegelten am Tag der Inklusion im Scala die Leitidee wieder. Die Programmangebote wurden mit einem internationalen Buffet, das die bunte Vielfalt der Essenskulturen zeigt, bereichert.
Kultur vermittelt Bildung, regt an, dient zur Unterhaltung, vermittelt ein Lebensgefühl, prägt unser Zusammenleben und ermöglicht Begegnungen.

Bei kulinarischen und regionalen Köstlichkeiten aus der hauseigenen Küche und einem kurzweiligen Mitmachprogramm wurde den über 30 ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen die engagierte und liebevolle Arbeit mit den Bewohner/-innen im Hans-Klenk-Haus, sowie in der Flüchtlingsarbeit auf ganz besondere Art gewürdigt.

So war nicht nur der gefragt, das Gewicht eines großen Kürbisses im Foyer zu schätzen und sich „blind“ auf den eigenen Geschmackssinn zu verlassen, sondern auch spontan gemeinsam kreativ in der Kunst des Kürbisschnitzens zu werden.

Auch an diesem Abend zeigte sich: Gemeinsam feiern macht Freu(n)de.



Geehrt für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit wurden an diesem Abend das Ehepaar Gunter und Erika Vogt für 15 Jahre und Frau Annegret Pornschlegel für 10 Jahre.  

Mit festen Schuhen und Regenjacken machten sich die Kinder des AWO Kinder- und Familienzentrum Bullerbü mit ihren Familien auf den Weg in den  Wald beim Naturfreundehaus im Läudelsbachtal bei Markgröningen, der für einen halben Tag für die Familien zum "Gruppenraum im Freien“ wurde. 
Die Familien wurden mit einer spannenden  Fotoralley durch den Wald begleitet und bekamen an den einzelnen Stationen Puzzleteile, die zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden mussten. Dieses Puzzle führt dann schließlich auch zum Ziel: einer kleinen Waldlichtung, an der sich alle Familien sammelten und gemeinsam mit musikalischer Begleitung Herbstlieder sangen.
Zum Abschluss wurde dann noch ein richtiges Feuer gemacht, um gemeinsam im Wald zu Grillen.  Gut gestärkt sammelten die Kinder auf ihrem Weg hinaus aus dem Wald zahlreiche Naturmaterialien, die anschließend zu einem riesigen „Waldmobile" gestaltet wurden. Dieses Kunstwerk hängt nun im Eingangsbereich des AWO Kinder- und Familienzentrum Bullerbü und erinnert die Kinder täglich an die tollen Erlebnisse des Waldtages mit ihren Familien.

Den Erzieher/-innen ist es sehr wichtig, Sinneserfahrungen nicht isoliert, sondern eingebettet in Lebenszusammenhänge zu fördern und so gehören auch die Waldtage mit den Familien in die Jahresplanung des AWO Kinder-und Familienzentrum Bullerbü dazu.


Sich im Spiel mit der Natur auseinanderzusetzen gehört zu den Grundbedürfnissen unserer Kinder genauso wie Essen, Schlafen, Zuneigung und Liebe. Kein noch so raffiniertes Spielzeug ersetzt die Erfahrungen und Erlebnisse, die Kind mit Naturelementen sammeln können.
Kein noch so perfekter Naturfilm wiegt Erlebnisse mit lebendigen Tieren auf. Kein Kinderzimmer und keine Turnhalle kann eine so optimale Konzentration von Erfahrungsmöglichkeiten bieten wie die Natur. Auf diesem Weg kommen Kinder ganz von alleine zum Staunen über die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur und somit auch zu einem achtsamen Umgang mit der Natur.

Während der bundesweiten „Fairen Wochen“ boten wir Einblicke in die Hintergründe und Themen des fairen Handels und regten unsere Mitarbeiter/-innen und Bewohner/-innen sowie die Angehörigen im AWO Pflegezentrum Hans-Klenk-Haus dazu an, unseren täglichen Konsum von Produkten des globalen Südens zu reflektieren u.a. mit Vorträgen und Verköstigungen.



"Fairtrade" ist bei Produkten wie Kaffee, Kakao und Bananen schon weit bekannt; doch auch andere Produktgruppen haben ihre Wurzeln im globalen Süden – auch deren Konsum ist mit versteckten sozialen und ökologischen Kosten verbunden so z.B. Orangensaft und Wein, Baumwolle/Kleidung, Schmuck, Mobiltelefone und Blumen.
Da der faire Handel grundsätzlich nur 1% des Welthandels ausmacht, ist nur saisonaler und regionaler Konsum langfristig nachhaltig. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zertifizierte Produkte zu wählen, um einen Beitrag zu leisten, dass Produzent/-innen in ihren Rechten gestärkt und sozial nachhaltig wirtschaften können.

AWO International macht sich seit 2007 für den Fairen Handel stark: Allen Organisationen und Einrichtungen der AWO wird empfohlen, verstärkt fairen Kaffee zu konsumieren und an den jährlichen bundesweiten Aktionswochen zum Fairen Handel teilzunehmen. Täglich konsumieren wir in unseren Einrichtungen Produkte, die einen Bezug zum globalen Süden haben. Deren Geschichte und Gegenwart hat wenig mit Gerechtigkeit zu tun. Damals sorgten Kolonialismus und Sklavenhandel dafür, dass „Kolonialwaren“ ihren Weg zu uns fanden - heute übernehmen ungerechte Welthandelsbeziehungen diese Aufgabe.

im Rahmen des Lotto-Partnertages im Ludwigsburger Forum am Schlosspark – einer Fachmesse für Lotto Annahmestellen-Leiter und –Mitarbeiter.
Den rund 2.000 Besuchern des Partnertages aus allen Regionen Baden-Württembergs boten sich sehr umfangreiche Informationsangebote und zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch.



An diesem Tag waren wir für die "kleinen" Besucher der Messe verantwortlich. Die verschiedenen märchenhaften kreativen und abwechslungsreichen Spiel- und Bastelangebote, sowie die Kinderschmink-Aktion und Märchenstunden mit Xenia Busam ließen Kinderaugen strahlen und so verging die Zeit im Forum auch für die kleinen Besucher wie im Flug.

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, bedeutet dies nicht, dass ihre Freude an Kunst verloren geht. Vor allem für die jüngeren Heimbewohner/-innen des Hans-Klenk-Haus wurde vor knapp einem Jahr das Projekt „Brücken bauen“ ins Leben gerufen, um den Bedürfnissen nach Kreativität, Bewegung und Erlebnissen altersgerecht zu begegnen.



Zu diesem Projekt gehört auch ein Kunstkurs: Unter professioneller Anleitung der Kunsttherapeutin Susanne Winter entstanden im Laufe des Sommers eine Serie von selbst gemalten Bildern. Die Heimbewohner/-innen stellten nun im Rahmen einer Vernissage ihre Werke aus und präsentierten sie stolz während des Herbstfestes des AWO-Pflegezentrums einem interessierten Publikum – ein Höhepunkt für das ganze Haus!
Finanziell getragen wird „Brücken bauen“ über die Rentenlotterie GlücksSpirale.

 

 

Wer zur Feier in das AWO Kinderhaus Krachmacherstrasse kam, konnte bereits am Gartentor in das bunte Treiben mit Mia-Maria, Jonas und Lotta  - den Namenspaten aus dem Buch  „Die Kinder aus der Krachmacherstrasse“ von Astrid Lindgren - und all den anderen Kindern eintauchen: Eine farbenfrohe und spätsommerliche Dekoration hieß große und kleine Gäste willkommen, um gemeinsam die offizielle Einweihung des Kinderhauses zu feiern. 

Das Wichtigste: Die 55 Kinder sind längst heimisch in den neuen Räumen - einem ehemaligen umgebauten Bürogebäude in Plugfelden - und fühlen sich hier sichtlich wohl. Für viele Kinder ist die Kindertageseinrichtung heute eine Lebenswelt, in der sie einen Großteil des Tages beim gemeinsamen Spielen und Lernen verbringen. Um so mehr freut es uns, wenn förderliche Rahmenbedingungen für die Kinder im Innen- und Außenbereich geschaffen werden können.


Foto: Oliver Bürkle

Nach einer kurzweiligen Begrüßung von Frau Margit Liepins, stellv. Vorsitzende der AWO Ludwigsburg, feierlichen Grußworten von Herrn Bürgermeister Konrad Seigfried und einer Rede von Herrn Roland Glasbrenner, stellvertretend für den Bauherrn, wurde die Feier bei strahlendem Sonnenschein im Garten eröffnet.
Für eine fröhliche Stimmung sorgten vor allem die abwechslungsreichen Lieder der Krippen- und Kindergartenkinder der Krachmacherstrasse. Mit abwechslungsreichen Spiel- und Bastelangeboten hatten alle Gäste großen Spaß. Eine Schminkaktion rundete das Programm ab.
Beim geselligen Ständerling im Garten war viel Zeit für Gespräche. Und am herbstlichen Büffet versüßten nicht nur die leckeren Canapés den Nachmittag...

Knuspern für einen guten Zweck: Das Projekt „Gesundes Frühstück“ will im AWO Kinder –und Familienzentrum Bullerbü mit einem wöchentlichen gesunden und regionalen Frühstücksangebot die Kinder auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung im Alltag und einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt hinführen.

Möglich gemacht hat dies eine großzügige Spende der Bäckerei Lutz in Höhe von 1300 € - ein Teil des  Verkaufserlöses von rund 2.900 AWO-Laugenherzle, die während der bundesweiten AWO Aktionswoche 2016 in allen Filialen der Bäckerei Lutz im Stadtgebiet Ludwigsburg verkauft wurden und nun im AWO Kinder- und Familienzentrum Bullerbü das Projekt „Gesundes Frühstück“ finanziell unterstützen.

Im Laufe der Zeit ist Ludwigsburg zu einer modernen Stadt mit barockem Charme gewachsen.
Herr Claus-Dieter Meyer, Geschäftsführer der Mylius-Apotheken, nahm nun eine Gruppe von Flüchtlingen, die von der AWO Ludwigsburg betreut werden, mit auf eine spannende Zeitreise zu Fuß durch die Stadt. Vorbei an historischen Gebäuden und Plätzen lernten die Flüchtlinge die Geschichte der Stadt und ihre Besonderheiten kennen.


Auf großes Interesse stießen vor allem die Erzählungen am Synagogenplatz über das Dritte Reich: Für viele aus der Gruppe waren die Geschehnisse während der Nazi-Zeit neu und sie waren überrascht, welche Kriegserlebnisse und Fluchterfahrungen die deutsche Bevölkerung selbst durchlebt hat. Auch moderne Gebäude und Einrichtungen wurden besucht, so z. B. die bekannte Ludwigsburger Filmakademie.
Die Flüchtlinge waren von diesem Nachmittag über ihre neue Heimat Ludwigsburg begeistert.

 

Die Flüchtlingsdebatte polarisiert Deutschland wie lange kein Thema mehr. 
Aus ihrer Geschichte und ihrem Selbstverständnis organisiert die AWO daher unter dem Motto: „Für Menschen nach der Flucht. Gemeinsam in Würde leben.“ ein Themenjahr. 

Es spiegelt die Werte und Grundsätze der AWO wider; es berichtet über die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit der AWO. Geflüchtete haben oftmals Familie, Heimat und Besitz verloren. Sie sind häufig unter Lebensgefahr geflohen, um ein neues Leben in Würde zu beginnen.
Die AWO möchte den geflüchteten Menschen Perspektiven in ihrer neuen Umgebung und nach den Strapazen der Flucht aufzeigen und ermöglichen. Spracherwerb ist dabei wichtig, aber nicht alles. Genauso bedeutsam ist etwa der Zugang zu Bildung, Ausbildung, die Integration im Alltagsleben vor Ort. 
Vielfalt leben und gestalten und solidarisch handeln – das ist unser Anspruch. Auf die Gefahren von Diskriminierung, rechter Gewalt und fundamentalistischen Terror für ein gesellschaftliches Miteinander werden wir konsequent hinweisen und sie bekämpfen. 

Die bundesweit etablierten Aktionen   „AWO gegen Rassismus“ und die „AWO Aktionswoche“ werden Bestandteil des Themenjahres „Für Menschen nach der Flucht. Miteinander in Würde leben“ sein. 
Zentrale Plattform für das Themenjahr ist die Internetseite www.kampagnen.awo.org

Unter dem Motto „Weil uns mehr verbindet - als uns trennt!“ führt der AWO Bundesverband eine Kampagne durch, mit deren Hilfe Patenschaften für Geflüchtete initiiert werden sollen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass ehrenamtliche Patenschaften das Ankommen von Geflüchteten in der Gesellschaft enorm unterstützen können“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler überzeugt und ergänzt: „Wir bieten engagierten und verantwortungsbewussten Menschen an über 50 Standorten in der Bundesrepublik ein Engagement als Patin oder Pate.“ Die Kampagne #wasunsverbindet wird ihren Schwerpunkt in den Sozialen Medien haben.

Patenschaften unterstützen die geflüchteten Menschen im Alltag, bei der Orientierung im Sozialraum und in der Gesellschaft sowie beim Erlernen der deutschen Sprache. Zudem helfen sie beim Knüpfen neuer sozialer Kontakte. Aber auch die Patinnen und Paten profitieren stark, indem sie durch ihre sinnstiftende Tätigkeit viel über andere Kulturen und über Menschen mit einer Fluchtgeschichte lernen und einen wirksamen Beitrag zu mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten können. Die AWO verfügt über vielfältiges Wissen und umfangreiche Erfahrungen bei der Initiierung und Begleitung ehrenamtlicher Patenschaften. „Zu unseren Konzepten von Patenschaften gehören hohe Qualitätsstandards, vor allem eine gute Vorbereitung und Begleitung der Paten durch Fortbildung, kollegialen Austausch und Supervision sowie die Gewährleistung aller Aspekte des Kinderschutzes“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende.

Auf der Homepage der Patenschaftskampagne #wasunsverbindet werden Geschichten vom Engagement & der Integrationsarbeit der AWO sowie von den geflüchteten Menschen selbst erzählt. Interessierte können sich dort informieren und den Kontakt zur AWO vor Ort finden.
Mehr Informationen: www.kampagnen.awo.org/patenschaften

 

Seit Einführung des BFD ist es – im Gegensatz zum FSJ -  auch Freiwilligen über 27 Jahren möglich, sich in sozialen Organisationen zu engagieren.Bei der AWO Ludwigsburg haben seit Einführung des BFD vor fünf Jahren bisher zwei Personen diese Möglichkeit genutzt: Aktuell ist Rodas A., 30 Jahre, in unserem AWO Kinderhaus Onkel Toms Hütte in Pattonville  tätig.

Mit sieben Jahren ist Rodas A. aus Eritrea nach Deutschland gekommen. Sie war zunächst auf der Grundschule, hat danach als Bürohelferin ihren Abschluss gemacht und mehrere Jahre gearbeitet.

Da ihr Herzenswunsch eine berufliche Tätigkeit mit Kindern ist, hat sie zunächst 2015 ihren Hauptschulabschluss nachgeholt und möchte jetzt durch die täglichen Erfahrungen innerhalb des BFDs in einem Kinderhaus ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz im Kinder- und Jugendhilfebereich erhöhen.
Mit ihrer sehr liebevollen und humorvollen Art ist sie bei den Kindern sehr beliebt und begleitet die Kinder so sehr positiv im Alltag.

Die AWO Ludwigsburg betreut seit September 2015 zehn Gemeinschaftsunterkünfte in der Ludwigsburger Innenstadt.
Seit Beginn kooperieren die Sozialarbeiter/-innen erfolgreich mit ehrenamtlichen Helfer(inne)n, ohne die das hohe Arbeitsaufkommen nicht zu bewältigen wäre.

Um die Strukturen weiter zu professionalisieren und neue Ehrenamtliche zu gewinnen, ist seit März 2016 die Stelle der Ehrenamtskoordination geschaffen. Die Stelle ist durch den Bundesverband der AWO gefördert und dient der Koordinierung, Qualifizierung und Förderung der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen. Die geflüchteten Personen profitieren hierbei vom freiwilligen Engagement und erfahren Stärkung und echte Teilhabe in Ihrem Alltag. Durch die Schaffung der Stelle konnten nicht nur viele neue Ehrenamtliche geworben, sondern auch unterschiedliche Angebote und Projekte initiiert werden.
Da die Ehrenamtskoordination auf große Resonanz in der Bevölkerung stößt, wird die Stelle ab September von zwei Bundesfreiwilligen unterstützt, damit weitere Projekte generiert und durchgeführt werden können.
Für den Herbst stehen ein Musikprojekt und die Eröffnung einer neuen großen Unterkunft in Ludwigsburg an, die durch die Flüchtlingssozialarbeiter/-innen der AWO Ludwigsburg betreut wird.

Der Wunsch, Flüchtlingen zu helfen, ist bei vielen Ludwigsburger(inne)n ungebrochen – die ehrenamtlich tätigen Bürger/-innen der Stadt setzen damit auch ein Zeichen gegen Rechts.

„Starke und lebendige Quartiere sind die Zukunft einer funktionierenden Gesellschaft. In ihnen werden unverzichtbare Integrationsleistungen für unser Gemeinwesen erbracht, denn Integration und Teilhabe beginnen dort, wo die Menschen leben“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des Starts des Fotowettbewerbs: #DubistdieStadt, der vom Bundesbauministerium (BMUB) ausgelobt wird.

Der AWO Bundesverband ist Kooperationspartner, Multiplikator und Mitglied der Jury. „Durch die Teilnahme am Fotowettbewerb können Menschen ihren Blick für ihren Stadtteil schärfen und neue Sichtweisen auf die Vielfältigkeit und Lebendigkeit ihres Umfelds und ihrer Nachbarschaften gewinnen“, zeigt sich Brigitte Döcker überzeugt.

Der Fotowettbewerb richtet sich an junge Erwachsene, die das Lebenswerte, das Verbindende und die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Quartier sicht- und erlebbar machen wollen.
Interessierte finden alle Informationen und Teilnahmebedingungen auf: du-bist-die-stadt.de/fotowettbewerb.
Die besten Bilder werden sowohl von einer Jury als auch durch ein Publikumsvoting gewählt und prämiert.

Essen hält Körper und Seele zusammen und so ist für Frau Anna Eberhardt, die im Juli 2016 ihren 100. Geburtstag feiern konnte, eine tägliche warme Mahlzeit die Grundlage für ein gesundes und zufriedenes Leben im eigenen Zuhause.

Foto (v.l.n.r.) : Frau Anna Eberhardt, Frau Claudia Brenner (Fachbereichsleitung Essen auf Rädern)

Mit einer Prise Herzlichkeit servieren wir Frau Eberhardt unser Essen täglich frisch bis in die Wohnung.

Bei der Jahreskreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt in der Münchinger Altenmietwohnanlage dankte der AWO-Kreisvorsitzende Wolfgang Stehmer für die Flüchtlingsarbeit der Ortsvereine im Kreis Ludwigsburg.
Bekannt sind vor allem die professionellen Hilfen der AWO Ludwigsburg und die ehrenamtliche Arbeit der AWO Münchingen. „Aber auch die anderen sechs Ortsvereine im Kreis kümmern sich um die Integration von Menschen, die zu uns gekommen sind“, so Stehmer in seinem Rechenschaftsbericht.
Er sagte zu, diese Arbeit im Kreis fortzusetzten.

Zuvor haben die rd. 20 Delegierten zusammen mit dem AWO-Bezirksvorsitzenden Nils Opitz-Leifheit mit einer Menschenkette gegen Ausgrenzung und Rassismus demonstriert.
Dabei forderte der Kreisvorsitzende die Politiker im Land auf, gerade nach dem Brexit-Beschluss der Briten, für ein Europa des Friedens, der Verständigung und der Solidarität einzutreten.

Bei den Vorstandswahlen wurde der ehemalige Landtagsabgeordnete Wolfgang Stehmer aus Hemmingen für zwei weitere Jahre als Kreisvorsitzender wiedergewählt.
Stellvertreter sind Karin Rüffel aus Kornwestheim und Dominic Stemle aus Ludwigsburg, der aus dem AWO-Jugendwerk kommt. Gewählt wurden auch Bernd Kappenmann (Besigheim) als Kassier und Edith Beck, Markus Wolf (beide Korntal-Münchingen), Monika Kappenmann (Besigheim), Udo Schaumann (Kornwestheim) und neu Meike Günter (Ludwigsburg) als Beisitzer.

Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Wolfgang Stehmer rief alle 816 AWO Mitglieder im Kreis auf, sich als politisch fordernder Wohlfahrtsverband in die örtliche Politik einzumischen und an die soziale Verantwortung der Gemeinden und des Landes zu erinnern.

(Wolfgang Stehmer, Kreisvorsitzender)

 

 

Dank zahlreicher Geburtstagsgäste konnte Herr Albert Gerstenlauer, anlässlich seines 70. Geburtstages,  eine sehr großzügige Spende an das AWO Pflegezentrum Hans-Klenk-Haus übergeben.  

Als Gründungsmitglied des Fördervereins Hans-Klenk-Haus ist der ehemalige CDU-Stadtrat dem Pflegezentrum sehr verbunden. Mit dieser „Geburtstags-Spende“ von 1500 € konnte der Gartenteich grundlegend saniert werden: So hat der Teich nun rundum eine Einfassung aus kleinen und großen Kieselsteinen und die vergrößerte Tiefwasserzone bietet nun deutlich mehr Lebensraum für die vielen Zierfische. Zudem beleben die neuen Wasserspiele das Ambiente.   

Foto (v.l.n.r.):  Ehepaar Gerstenlauer, Frau Britta Schaaf (Hausleitung Pflegezentrum) und Frau Margit Liepins (Vorstand AWO Ludwigsburg)

Für die Bewohner/-innen des AWO Pflegezentrum bietet der Gartenteich in der herrlichen Gartenanlage des Hans-Klenk-Haus, vor allem im Sommer zahlreiche lauschige und kühle Sitzgelegenheiten in ruhiger und liebevoll gestalteter Atmosphäre. Auch der neue Pavillon am Gartenteich soll künftig mit Gästen und im Rahmen der Einzelbetreuung der Bewohner/-innen regelmäßig genutzt werden. 

Das Netzwerk Inklusion Ludwigsburg war auch dieses Jahr wieder erfolgreich beim Marktplatzfest mit dabei: Zahlreiche Musikinstrumente wurden mit Familien gebastelt und leckerer Kuchen vor der Wunderbar verkauft.
Das Highlight war die Versteigerung der beiden großformatigen Kunstwerke "Inklusion wie gemalt" durch den Auktionator Herrn Oberbürgermeister Spec.Die Gemälde sind bei der letzten Mitmach-Aktion des Netzwerk Inklusion auf dem Marktplatzfest 2015 entstanden.



Nach einer spannenden Versteigerungsrunde ging jedes der Gemälde zu einem Höchstgebot von 400 € an: Herrn Drobac für die Kreissparkasse Ludwigsburg und an Herrn Veit für die Ludwigsburger Wohnbau.

Der Gesamterlös der Versteigerung fließt in den "Tag der Inklusion" am 16.10.2016 im Scala in Ludwigsburg.

Die AWO Ludwigsburg nahm auch in diesem Jahr mit über 110 Läufer/-innen und Walker/-innen beim diesjährigen LKZ Firmenlauf in Ludwigsburg teil.
Die Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) organisierte dieses Event – in traumhafter Lage mit herrlichen Aussichten – 3,5 km rund um das Seeschloss Monrepos.



Eine besondere Herausforderung an alle Teilnehmer/-innen waren vor allem die heißen Temperaturen, dennoch konnten wir einige herausragende AWO- Ergebnisse erzielen: So war Dominic Steeb der schnellste AWO Läufer mit 00:11:03,4 Minuten (8. Platz) und Jaqueline Foret mit 00:16:46,7 die schnellste AWO Läuferin.
Als schnellste AWO-Mannschaft konnten sich Corinna Leibold, Anka Günther, Franka Zouaoui und Jana Lindauer den 13. Platz beim Walken sichern.
Wir freuen uns sehr über diese persönlichen Leistungen.
Die zahlreiche Teilnahme unserer Mitarbeiter/-innen zeigt das hohe soziale Engagement bei der AWO Ludwigsburg, gemeinsam auch Sport zu treiben.

Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO. Die Aktionswoche 2016 in Ludwigsburg.

Auch wir in Ludwigsburg beteiligen uns an der bundesweiten AWO-Menschenkette und möchten uns im virtuellen Raum solidarisch mit Menschen zeigen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland kommen wollten oder mussten, und zeigen so Gesicht für Vielfalt in unserer Gesellschaft und stehen „Hand in Hand gegen Rassismus“ ein.

Gemeinsam mit der Bäckerei Lutz machte die AWO auf sich und ihre vielfältigen Handlungsfelder aufmerksam: Die Bäckerei Lutz hat dafür knusprige „AWO-Laugenherzle“ gebacken, die zwei Wochen in allen Filialen im Stadtgebiet Ludwigburg verkauft wurden.
Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in das Projekt „Gesundes Frühstück“ im AWO Kinder- und Familienzentrum Bullerbü. 



Am 18.06.2016 präsentierte sich die AWO Ludwigsburg mitten im Markgeschehen: Rund um den Marktplatzbrunnen wurden die knusprigen "AWO Laugenherzle", die von der Bäckerei Lutz gebacken wurden, von uns verkauft. Eine außergewöhnliche Fotoaktion sowie ein Infostand zum Thema "Ehrenamt" begleiteten diesen Tag.

Vier tatkräftige Azubis der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr und sieben von uns betreute Flüchtlinge stemmten als Team einen "Interkulturellen Social Day" im AWO Kinderhaus Onkel Toms Hütte. 



Ein ereignisreicher Tag mit vielen (neuen) Erfahrungen und viel Spaß: Mit facettenreichen kreativen und hauswirtschaftlichen Angeboten - u.a. das Backen von Grüffelokäsefüssen - zum laufenden Projekt "Grüffelo" wurde das Team vor Ort tatkräftig unterstützt und so konnten die Teilnehmer/-innen neben Einblicken in den Alltag einer Kindertageseinrichtung vor allem Erfahrungen im interkulturelles Miteinander - auf Augenhöhe mit all den sprachlichen und kulturellen Hintergründen - für die Kinder im AWO Kinderhaus Onkel Toms Hütte gewonnen werden. 
Mit viel Lachen, Spaß und leuchtenden Kinderaugen bereicherte dieser Tag die Teilnehmer/-innen - sowie das Team vor Ort - und ermöglichte so einen Blick über den Tellerrand hinweg.  

Ein Social Day bietet die Möglichkeit eines "Schnuppertages" im Ehrenamt mit der Vision durch Projekte den Wert und die Wirkung von persönlichem Engagement zu vermitteln und als zusammengewürfeltes Team vor Ort einen gemeinsamen Tag mit einem konkreten Ziel zu erleben.  

 

Diesen Themen widmete sich die 6. Fraueninfobörse in Ludwigsburg.

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg – nicht nur im Berufsleben - und sichert die Zukunft.
Lebenslange Bildung ist immer auch die Bereitschaft, sich neuen (veränderten) Lebensbedingungen und – voraussetzungen zu stellen und sich aktiv in das persönliche und gesellschaftliche Umfeld einzubringen. 



Bei zahlreichen Vorträge und Informationen der Veranstalterinnen konnten sich interessierte Frauen für Ihren weiteren Lebens- und Karriereweg beraten und inspirieren lassen.
Auch wir waren vor Ort dabei  >>> weitere Informationen 

Der "Boys’Day" der Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung & Lebensplanung für Jungen. 

In unseren Kindertageseinrichtungen konnten 12 experimentierfreudige Abenteurer "Kindergartenalltag" schnuppern: Nach einem gemeinsamen Start, der sich u.a. den Rollenbildern von Mann / Frau widmete, stellten die Jungs - unterstützt von Tobias Tiefensee und Tim Raschke - Jonglierbälle her, die sie dann anschließend eigenverantwortlich zusammen mit den Kindern in unseren Kinderhäusern herstellten, so dass am Nachmittag jedes Kind seine eigenen AWO- Jonglierbälle in den Händen halten konnte. 
Es wurde viel getobt, gekickt, gesungen, gespielt & miteinander gelacht - ein wertvolles Abenteuer für einen Tag, an dem die Jungs zeigen konnten, was in Ihnen steckt und darüber hinaus einen Einblick in den Alltag eines Erziehers erleben konnten.



Warum ein Jungen-Zukunftstag? 
Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für traditionell von Männern gewählten Berufen. Es gibt jedoch noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte & Bezugspersonen gesucht werden und auch sehr erwünscht sind.
Unter den zehn am häufigsten gewählten Ausbildungsberufen der Jungen ist kein einziger Beruf aus dem sozialen, erzieherischen/pflegerischen Bereich. Der Boys’Day soll alle Jungen ermutigen, bei der Berufswahl über den Tellerrand zu schauen.

>>> Boys´Day 2016

Die AWO Ludwigsburg gGmbH beteiligte sich auch in diesem Jahr an den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vom 10. - 23. März 2016 und zahlreiche Mitarbeiter/-innen aus allen Fachbereichen setzten ein Zeichen gegen Rassismus!

Im letzten Jahr gab es mehr als tausend Angriffe und Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Auch in den sozialen Medien gibt es immer wieder eine grauenhafte Hetze gegenüber geflüchteten Menschen und deren Unterstützer/-innen. Der ganz alltägliche Rassismus, bereits lange vor der aktuellen Flüchtlingsdebatte präsent, kommt im Netz immer enthemmter zum Ausdruck.

So möchten wir in diesem Jahr besonders in den sozialen Netzwerken Stellung beziehen und Gesicht zeigen! Wir werden zeigen, dass sich die AWO Ludwigsburg gegen Rassismus stellt und für ein vielfältiges Miteinander einsteht.


>>> zur bundesweiten Kampagne

 Jeder Tag ist Frauentag!

Über aktuelle Themen aus Gesellschaft, Soziales und Wirtschaft haben wir im Rahmen eines politischen Frühstücks am internationalen Frauentag, den 08.03.2016 in der Cafeteria im Hans-Klenk-Haus – mit zahlreichen Bürgerinnen und den KommunalpolitikerInnen Margit Liepins (Fraktionsvorsitzende der SPD), Elke Kreiser (Stadträtin CDU), Gabriele Moersch (stellv. Vorsitzende der Freien Wähler) und Laura Wiedmann (Stadträtin Bündnis 90/Die Grünen)  diskutiert  und so genauere Einblicke in deren unterschiedliche, politische Sichtweisen erhalten.

Die inhaltlichen Themen an diesem Vormittag reichten vom Rollenverständnis von Frauen und Familien, Elternzeit und örtlicher Bildungspolitik über die Integration von Flüchtlingen bis hin zur Chancengleichheit im beruflichen und politischen Kontext - immer mit dem Fokus auf aktuelle politische Handlungsfelder in Ludwigsburg. 

Die Gründerin der AWO - Marie Juchacz (1879-1956) nahm eine sehr bedeutenden Rolle in der Geschichte der Frauenbewegung ein und war 1919 auch die erste Frau, die in einem deutschen Parlament die Rednerbühne betrat. 
Die AWO setzt sich seit jeher für die Gleichberechtigung aller Geschlechter und für Frauenrechte ein. Bundesweite soziale Dienstleistungen unterstützen Frauen jeden Alters in jeder Lebenslage. Die Forderung nach einem selbstbestimmten, gewaltfreien und ökonomisch abgesichertes Leben für alle Frauen bleibt nach wie vor auch heute aktuell und so bleibt es, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe der wir uns 356 Tage im Jahr stellen müssen“.

dank einer großzügigen, finanziellen Unterstützung der GlücksSpirale konnte im Hans-Klenk-Haus das Projekt „Brücken bauen“ ins Leben gerufen werden. Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Bedürfnisse der Heimbewohner/-innen, die kein heimtypisches Alter aufweisen: Das Konzept der „jungen Pflege“ soll für sie weiterentwickelt werden.

Da die GlücksSpirale von den staatlichen Lottogesellschaften getragen wird, kamen zur offiziellen Scheckübergabe Frau Caspers-Merk, Geschäftsführerin von Toto-Lotto Baden-Württemberg, sowie Herr Grüber, in seiner Funktion als Bezirksdirektor, in das Haus. Neben diesem symbolischen Akt bot die Veranstaltung zugleich die Möglichkeit, Freunde/-innen und Partner/-innen des AWO-Pflegezentrums, die hierzu eingeladen waren, über „Brücken bauen“ genauer zu informieren und den dahinterstehenden Ansatz gemeinsam zu diskutieren. 

Über den weiteren Projektverlauf werden wir auf unserer Homepage berichten.

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles kam zu Besuch in unser Kinder- und Familienzentrum Bullerbü, um sich über das dortige Betreuungssystem und die vielfältigen Angebote für Familien zu informieren. Begleitet wurde Frau Nahles unter anderem vom Ersten Bürgermeister Konrad Seigfried und dem Landtagsabgeordneten Claus Schmiedel.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs mit der Einrichtungsleitung von Bullerbü, mit Elternvertreterinnen und weiteren Mitarbeitenden stand darüber hinaus die Situation der Frühen Bildung in Baden-Württemberg und die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wir haben uns sehr über die konstruktive und spannende Diskussionsrunde gefreut.

Unter diesem Motto hat die Stiftung für Kinderförderung der Volksbank Ludwigsburg 20 Kindergärten aus der Region ausgezeichnet und mit mehr als 20.000 € unterstützt. Leitgedanke hierbei ist die genossenschaftliche Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
„Mit den Fördergeldern helfen wir den Kindergärten, ihre Ideen und Projekte zur vorschulischen Bildung, aber auch zu sportlicher und spielerischer Bewegung zu verwirklichen“, so Karlheinz Unger, Vorsitzender der Stiftung und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Ludwigsburg.
Gerade Kindergärten spielten eine wichtige Rolle dabei, die junge Generation behutsam an aktuelle Themen und künftige Herausforderungen heranzuführen.


(Foto: Volksbank Ludwigsburg)

Das AWO Kinder- und Familienzentrum Bullerbü konnte die Fachjury mit einer besonders kindgerecht aufgearbeiteten Projektidee überzeugen und sich so den zweiten Platz mit dem kleinen „Drache Nimmersatt“ sichern.
Am Beispiel des Themas Mittelalters soll das Projekt nicht nur das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen fördern, sondern auch die Integration und Partizipation innerhalb des Kindergartens verbessern.


>>> Pressemeldung

Unter diesem Motto haben rund 7.000 Teilnehmer am vergangenen Samstag auf dem Schlossplatz in Stuttgart demonstriert. Zu der Kundgebung hatte ein Bündnis aus mehr als 80 Organisationen aufgerufen; u.a. auch die AWO Württemberg.  
Einige Impressionen finden Sie auch bei Twitter oder Instagram #haltzusammen und #awoludwigsburg.  

Zahlreiche Projekte und Dienste der AWO in Baden und Württemberg zeigen, dass wir an der Seite der Flüchtlinge stehen und uns intensiv um Betreuung, Beratung und Integration kümmern. Wir stehen für eine gelebte Willkommenskultur und zeigen auch hier, dass wir unsere Grundwerte ernst nehmen: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

>>>Pressemeldung swr vom 17.01.2016